Nach zwei Jahren Pause treffen sich die Cochemer wieder zu ihrem höchsten Feiertag oberhalb der Reichsburg
Knippmontag in Cochem: Unbeschwertheit kehrt zurück
Lauren Roesink und Stefan Marx (links) genießen mit den Hunden Fritz und Klaas sowie Freunden und Familie die Zeit auf der Knippwiese. Wein, Wurst, Eierditschen und gute Gespräche locken insgesamt 150 Cochemer auf das steile Gelände. Foto: Kevin Rühle
Kevin Rühle

Cochem. Wer den höchsten Cochemer Feiertag auf der Knippwiese oberhalb der Kreisstadt genießen will, muss sich zuerst ein wenig anstrengen. Der Weg, der an der Sporthalle der Realschule beginnt, ist steil. Wer sich früh genug einen Platz auf der traditionsreichen Wiese sichert, kann beobachten, wie es um die Kondition der Cochemer bestellt ist. Viele wirken wie Festivalbesucher, denn das Gepäck ist umfangreich. Trotz der Mühe ist die Freude, diesen Tag feiern zu können, vielen Cochemern anzusehen.

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Am Tag zuvor kümmert sich eine Abordnung der Cochemer Karnevalsgesellschaft (CKG) um die Vorbereitungen. Die Wiese wird gemäht, hier und da fällt Gestrüpp einem Freischneider zum Opfer. „Das ist schnell erledigt“, erklärt Thomas Heimes. Einen Tag später sitzt der Cochemer in Anzug und Krawatte, ein Weinglas in der Hand, auf einer Decke und unterhält sich mit Markus Zenz, der ebenfalls einen Anzug trägt.

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