Archivierter Artikel vom 31.10.2010, 17:24 Uhr
Cochem-Zell/Region

Kirche als „Anwalt für Gerechtigkeit“

Die evangelische Kirche will „Anwalt für Gerechtigkeit“ sein.

 Cochem-Zell/Region – Die evangelische Kirche will „Anwalt für Gerechtigkeit“ sein.

Auf einer Konferenz „Armut in unserer Mitte – was tun?“ des Kirchenkreises Simmern-Trarbach sprachen sich Vertreter von Kirche und Diakonie dafür aus, vermehrt Anstrengungen zu unternehmen, damit die Armut in der Gesellschaft verringert wird.

„Der wohlhabende Teil der Gesellschaft muss sich für die Armen verantwortlich fühlen und solidarisch sein“, so Albrecht Bähr, der Beauftragte der evangelischen Kirche und der Diakonie bei der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Und er betonte: „Analysen über die Armut haben wir genug, nun müssen endlich auch Taten folgen.“

Bähr verwies auf die aktuellen Armutsberichte, wonach 15 Prozent der Bevölkerung ein Einkommensrisiko haben. „Kennen wir eigentlich in unseren Dörfern diese 15 Prozent?“, fragte er die rund 70 Konferenzteilnehmer aus dem Hunsrück und von der Mosel, darunter auch der Cochem-Zeller Kreisbeigeordnete Peter Zenz (Bündnis 90/Die Grünen).

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