Archivierter Artikel vom 02.02.2019, 13:14 Uhr

Kammermitglied befürchtet erheblichen Einbruch

Knapp 40.000 Mitarbeiter aus der Pflege sind in der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz organisiert. Die Kammer ist Interessenvertretung und Anlaufstelle für viele Probleme und Nöte der Pflegekräfte. Momentan gehen laut einem Sprecher täglich mehrere Anfragen von Mitarbeitern der Katharina-Kasper-ViaSalus Gesellschaft ein, die danach fragen, wie sie sich verhalten sollen.

Von drü

So sollen den Pflegekräften von Seiten des Arbeitgebers am Mittwoch Abtretungserklärungen zur Unterschrift vorgelegt worden sein, berichtet Hans-Josef Börsch vom Vorstand der Landespflegekammer. „Wir weisen die Menschen, die sich an uns wenden, darauf hin, an die Mitarbeitervertretung und die Gewerkschaft heranzutreten.“ Ohne Rechtsberatung zu unterschreiben, ohne zu wissen worum es sich dabei handelt, sei keine Lösung, so der Zeller. Er könne die Ängste der Mitarbeiter verstehen, denkt aber auch an die Pflegebedürftigen und betont: „Die Pflege muss sichergestellt sein.“ Für die Pflegelandschaft wird eine Insolvenz eines solch großen Trägers einen „erheblichen Einbruch“ darstellen, beurteilt Hans-Josef Börsch die Lage. drü