Kaisersesch

Kaisersesch: Wald liegt auf der Intensivstation

Die Lage ist besorgniserregend, aber nicht komplett hoffnungslos: „Es ist immer noch kein Genickbruch, doch die weitere Entwicklung ist nicht vorhersehbar und nur schwer planbar.“ Diese Prognose stellte Forstrevierleiter Markus Brengmann dem Kaisersescher Stadtwald, wobei Erfolge der jetzt einzuleitenden Rettungsmaßnahmen – wenn überhaupt – erst in rund 80 Jahren sichtbar werden. Mit deutlichen Worten gab Brengmann im Stadtrat einen ausführlichen Zustandsbericht über seinen Arbeitsplatz Wald ab. Da die Waldwirtschaft inklusive Rettungsmaßnahmen, Pflege und Verkehrssicherheitspflicht nur noch unzureichend über Holzerlöse finanziert werden kann, hat der Klimawandel auch Auswirkungen auf den Haushaltsplan der Stadt Kaisersesch. So genehmigte der Stadtrat nach dem Vortrag einen überplanmäßigen Aufwand von 32.000 Euro.

Brigitte Meier Lesezeit: 2 Minuten
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