Archivierter Artikel vom 19.06.2020, 18:48 Uhr
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Kaisersesch

Kaiserescher Revierförster markiert manche Stämme mit Farben: Warum nicht alle Bäume eine Zukunft haben

Ein leichter Nebel liegt über dem Waldstück – Abteilung 117b –, auf dem seit knapp drei Jahrzehnten Bergahorne wachsen. Revierleiter Markus Brengmann hat einen Gürtel umgeschnallt, daran hängen zwei Farbdosen und ein Gerät, mit dem der Durchmesser von Bäumen bestimmt werden kann. „Hier war seit 29 Jahren keine Axt mehr drin“, sagt der Forstingenieur und schaut in das etwa zehn Meter hohe Blattwerk. Es wird Zeit, das Gebiet zu durchforsten. Doch warum eigentlich? Und was bedeuten die Zeichen, die mit Sprühfarbe auf den Bäumen landen?

Von Kevin Rühle Lesezeit: 3 Minuten