Archivierter Artikel vom 25.09.2019, 17:50 Uhr
Mayen/Hauroth

Ist Einschüchterung das Ziel? Auto eines Hauroth-Ermittlers beschädigt

Im rund 300 Einwohner zählenden Eifeldorf Hauroth eskalierte in der Nacht zum 14. Juli die Gewalt: Bei einem Polizeieinsatz fiel ein Warnschuss in einer kleinen Hütte am Ortsrand, wo einige Eifler zusammen eine private Party feierten. Polizeibeamte sollen angegriffen und verletzt worden sein. Gegen mehrere Verdächtige hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Ermittlungsverfahren eingeleitet, die noch andauern (die RZ berichtete). Kürzlich kam es auf dem Parkplatz der Polizei in Mayen zu einem Fall von Sachbeschädigung, der wohl mit den Geschehnissen von Hauroth zusammenhängt. Das beschädigte Auto gehört der Staatsanwaltschaft Koblenz zufolge einem Beamten, der mit Ermittlungen zum „Fall Hauroth“ betraut ist. Bislang Unbekannte haben „eine Nachricht in den Lack des Fahrzeugs geritzt, in der auf diese Vorfälle hingewiesen wird“, teilt Oberstaatsanwalt Thomas Büttinghaus mit. Er bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des Cochemer Wochenspiegels. Aber wie lautete die Nachricht? War es ein Täter oder waren es mehrere? Was war das Motiv?

David Ditzer Lesezeit: 3 Minuten
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