Archivierter Artikel vom 06.11.2018, 18:03 Uhr

Ist das Niedrigwasser des Rheins an den hohen Preisen schuld?

Energiehändler Jörg Bertgen aus Müden geht davon aus, dass derzeit etwa 10 bis 15 Cent der gestiegenen Kosten für Treibstoffe dem erhöhten logistischen Aufwand durch den niedrigen Pegel des Rheins zuzusprechen sind. Im vergangenen Oktober lag der Preis pro Liter Diesel mit 1,17 Euro etwa 20 Cent niedriger als in diesem Jahr. Derzeit kostet der Liter Diesel in Zell allerdings bereits 1,53 Euro.

Laut dem ADAC sei dieser Höhenflug der Kraftstoffpreise nicht durch das Niedrigwasser an Rhein und Main zu erklären. Die Preise sind zudem regional sehr unterschiedlich. Zwischen Cochem und Zell gab es in den vergangenen Tagen teils Preisunterschiede von mehr als 10 Cent pro Liter.