Zell

Insolvenz: Woran krankt das Klinikum Mittelmosel?

Was sich im Klinikum Mittelmosel in Zell abgespielt haben muss, damit dieses kleine Krankenhaus an der Mosel eine maßgebliche Rolle bei der Schieflage der Katharina-Kasper-ViaSalus-Gesellschaft spielt, bleibt weiterhin unbeantwortet. Dass Zell daran wesentlichen Anteil hat, steht außer Frage. Details aber gibt es keine. „Die Neuaufstellung von ViaSalus wurde erforderlich aufgrund anhaltender wirtschaftlicher Defizite an einzelnen Standorten, die auch durch die Verzögerung von Bauprojekten hervorgerufen wurde“, heißt es auf RZ-Nachfrage von der Kölner Agentur, die die Öffentlichkeitsarbeit in dem Verfahren übernommen hat. Die Vermutung, dass die zum Jahresende veranlasste Schließung der Neurologischen Abteilung und der Verlagerung der Schlaganfalleinheit (Stroke Unit) in die Internistische Abteilung des Klinikums Mittelmosel schon ein Anzeichen dafür war, beantwortet die Kölner PR-Agentur mit einem Nein. Was unbestritten aber der Fall war: Es mangelte an entsprechendem medizinischem Fachpersonal in der Klinik, Unzufriedenheit hatte sich breitgemacht bei den Medizinern und dem Pflegepersonal.

David Ditzer Lesezeit: 4 Minuten
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