Archivierter Artikel vom 06.04.2018, 14:00 Uhr
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Cochem

Im Namen des Volkes: Carola Stern-Gilbaya hat als Schöffin viel über die Menschen gelernt

Die Stimme der Schöffen hat vor Gericht genau so viel Gewicht wie die des Vorsitzenden Richters. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, ein Ehrenamt, für das die Kandidaten nach einem speziellen Verfahren ausgewählt werden (die RZ berichtete). Carola Stern-Gilbaya, pensionierte Lehrerin, seit vielen Jahren auch in der Kommunalpolitik tätig, war 15 Jahre lang, also drei Mal fünf Jahre, als Schöffin beim Cochemer Amtsgericht tätig. Sie entspricht wohl den Vorstellungen von einer Schöffin sehr genau. Sie steht mit beiden Beinen im Leben, verfügt über Lebenserfahrung, ist offen und unvoreingenommen. Für Jugendschöffen gilt, dass diese erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein sollen. „Einfühlungsvermögen ist vor allem bei den jugendlichen Tätern gefragt“, betont Doris Linden, die Direktorin des Cochemer Amtsgerichtes. Sie hat auf die Frage hin, welche Eigenschaften ein Schöffe haben muss, genau diese Antwort gegeben. Und damit ist im Grunde auch Stern-Gilbaya beschrieben.

Von Petra Mix Lesezeit: 3 Minuten