Archivierter Artikel vom 12.02.2017, 16:10 Uhr

Hintergrund: Der Bundesbank-Bunker Cochem

Bis zum Ende des Kalten Krieges war der Bundesbank-Bunker in Cond einer der geheimsten Orte Deutschlands. Hier lagerte die deutsche Ersatzwährung, die in Krisenzeiten, wenn die damalige Bundesrepublik mit Falschgeld überschwemmt worden wäre, zum Einsatz kommen sollte.

Kurz nach der Berlin- und der Kubakrise wurde in den 1960er-Jahren die Anlage gebaut, in der bis zu 13 Milliarden Mark eingelagert waren. 1994 erwarb die Vereinigte Volksbank das Areal als Safe-Anlage, später übernahm eine Bank in Münster den Bunker, bis 2014 das Unternehmerehepaar Reuter die Anlage kaufte, sie renovierte und zu einer Dokumentationsstätte ausbaute. Seit März 2016 ist der Bunker für Besucher geöffnet.