Mosel

Herausforderung Müllberge: Gemeinden können „Wilden Müll“ bei den Kreiswerken anmelden

Nachdem das Hochwasser der Mosel wieder weitestgehend zurückgegangen ist, hat es an Land Müllberge hinterlassen. Die Abfallwirtschaft hat sich gestern selbst ein Bild von den betroffenen Gemeinden verschafft.

Nicht nur – wie hier – bei Ediger-Eller, sondern in vielen Moselgemeinden hat das Sommerhochwasser wahre Müllberge angespült.  Foto: David Ditzer
Nicht nur – wie hier – bei Ediger-Eller, sondern in vielen Moselgemeinden hat das Sommerhochwasser wahre Müllberge angespült.
Foto: David Ditzer

Um hier schnelle Abhilfe zu schaffen, hat Landrat Manfred Schnur gemeinsam mit den Kreiswerken bereits Lösungen gefunden, wie der Abfall von Gemeinden aber auch von Privatpersonen schnell und einfach abtransportiert werden kann. Es wurden bereits im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten zusätzliche Sperrmüll- und Elektroschrottsammlungen in die Wege geleitet.

Die Gemeinden können den „Wilden Müll“ bei den Kreiswerken Cochem-Zell für die Anlieferung an die Müllumladestelle Cochem-Sehl beziehungsweise die Bereitstellung von Containern anmelden. Die entsprechenden Einzelregelungen für die jeweiligen Ortsgemeinden können im Internet unter www.cochem-zell.de/abfallwirtschaft nachgelesen werden. Zudem unterstützt auch der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) die betroffenen Gemeinden des Landkreises Ahrweiler bei der Müllentsorgung. „Im Rahmen der Amtshilfe ist es für uns selbstverständlich, dass wir dort helfen, wo Hilfe benötigt wird. So helfen wir natürlich auch in den Nachbarkreisen, bei denen nach der Flut Unmengen an Müll angefallen sind. Auch in unseren Moselgemeinden ist es mir wichtig, schnell und unbürokratisch bei der Müllentsorgung zu helfen“, so Landrat Manfred Schnur.