Archivierter Artikel vom 11.08.2021, 15:30 Uhr
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Cochem

Gewerbsmäßiger Betrug: Hoteleinrichtung gekauft und nicht bezahlt

Im Januar 2019 möchte ein gelernter Koch aus Nordrhein-Westfalen ein Hotel an der Mosel pachten. Er schließt mit dem Besitzer einen Kaufvertrag zur Übernahme des gesamten Hotelinventars ab. 17.850 Euro soll er für unter anderem 33 komplette Zimmereinrichtungen, 64 Restaurantstühle, 32 Restauranttische und eine Kücheneinrichtung zahlen. Einen Monat später beauftragt er eine Firma für 7035 Euro mit der Renovierung der Internetanlage des Hotels. Da der Mann weder das Hotelinventar noch die Handwerkerrechnung bezahlt hat, muss er sich vor dem Cochemer Amtsgericht in einer Schöffenverhandlung wegen Betrugs verantworten.

Von Brigitte Meier Lesezeit: 2 Minuten