Archivierter Artikel vom 17.08.2010, 12:37 Uhr
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Gar nicht so einfach: Fusion in Cochem-Zell

Kaisersesch/Treis-Karden – Ist es denkbar, dass die Verbandsgemeinden Kaisersesch und Treis-Karden fusionieren und dann erst einen neuen Bürgermeister wählen? Die RZ hat das Mainzer Innenministerium dazu befragt.

Da lacht der Treiser Heckedotz: Das wirtschaftlich starke Kaisersesch könnte ihm als neue Heimat gefallen.
Da lacht der Treiser Heckedotz: Das wirtschaftlich starke Kaisersesch könnte ihm als neue Heimat gefallen.
Foto: Jens Fiedermann

Kaisersesch/Treis-Karden – Ist es denkbar, dass die Verbandsgemeinden Kaisersesch und Treis-Karden fusionieren und dann erst einen neuen Bürgermeister wählen? Die RZ hat das Mainzer Innenministerium dazu befragt.

Im Innenministerium sieht man nach wie vor einen „vordringlichen Gebietsänderungsbedarf“ für Treis-Karden. Außerdem gibt es seit geraumer Zeit Kooperationsgespräche zwischen den beiden Verbandsgemeinden.


Für Mainz ist eine Fusion von Treis-Karden mit Kaisersesch jedoch nur „eine von mehreren sachgerechten Alternativen für eine Gebietsänderung“. Ob überhaupt oder wann dieser kreisinterne Zusammenschluss gelingen wird, ist „gegenwärtig nicht absehbar.“ Deshalb, aber auch aus rechtlichen Gründen kann die Bürgermeisterwahl in Kaisersesch nicht aufgeschoben werden. Laut Gemeindeordnung muss die Neuwahl spätestens drei Monate nach dem Freiwerden der Stelle sein, also spätestens bis zum 14. November.

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