Archivierter Artikel vom 25.01.2012, 18:28 Uhr
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Fusion: Hunrücker schöpfen Hoffnung nach Gespräch mit Lewentz

Hunsrück/Mainz – Neue Hoffnung schöpfen die drei Hunsrückgemeinden der VG Treis-Karden nach einem Gespräch mit Innenminister Roger Lewentz am Mittwochabend. „Der Minister hat Verständnis für unseren Wunsch eines Wechsels nach Kastellaun geäußert und auch unser Bürgerengagement gelobt“, so Ivonne Horbert von der BI „Pro Kastellaun“ in einer Stellungnahme nach dem Gespräch. Auch habe Lewentz darauf hingewiesen, dass sein Schreiben keinen Zwang auf die Räte ausüben sollte, sondern eine Dreiteilung der VG Treis-Karden für ihn auch hinnehmbar gewesen wäre. Nun sei der Minister allerdings an den Beschluss des VG-Rates gebunden, so die BI. In den vergangenen Monaten hatten Bürger der Gemeinden Zilshausen, Lahr und Mörsdorf immer wieder gegen eine Fusion innerhalb des Kreises Cochem-Zell demonstriert. Sie wollen sich der Nachbar-VG Kastellaun (Rhein-Hunsrück-Kreis) anschließen. Nach einem Beschluss des VG-Rats Treis-Karden wird die VG auf Kaisersesch und Cochem aufgeteilt.

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