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Kaisersesch

Flüchtlinge und Bürger beten gemeinsam für den Frieden

Die Bilder der Terroranschläge der jüngsten Vergangenheit gehen vielen Bürgern nicht mehr aus dem Kopf. Aber auch in Deutschland lebende Flüchtlinge sind betroffen, wie zum Beispiel die beiden jungen Afghaninnen Mohadese und Mina aus Kaisersesch: „Als wir die Bilder der Terroranschläge in London sahen, kam uns die Idee zu einem Friedensgebet. Wir wollen die Menschen zusammenbringen. Wir wollen zeigen, dass auch wir Angst haben und traurig sind“, erzählt die 15-jährige Mohadese. Zusammen mit anderen Flüchtlingen der Stadt und mit Diakon Michael Przesang sowie Hiltrud Weiler, der Initiatorin des Flüchtlingsnetzwerkes, organisierten die seit zwei Jahren in Kaisersesch lebenden Afghaninnen die Aktion auf dem Postplatz.

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Rund 50 Flüchtlinge, ehrenamtliche Helfer und Bürger nahmen am späten Mittwochnachmittag an dem Friedensgebet, das unter dem Motto „Gemeinsam gegen den Terror“ stand, teil. Gebetet wurde überkonfessionell und auf Deutsch für den Frieden in der Welt, für ein Miteinander und gegen die Gewalt. Gedacht wurde auch der Opfer der vergangenen ...