Kampfmittelräumdienst: Drei Bombenentschärfer schrauben an einem 500-Kilo-Sprengkörper
Fliegerbombe in Wittlich: Kampfmittelräumdienst entschärft 500-Kilo-Sprengkörper
Fotoshooting im Starkregen nach erfolgreicher Entschärfung: Die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz, Claudio Prezio (von links), Kurt Mazzucco und Sven Rasehorn (technischer Leiter) posieren vor der entschärften Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Foto: Christian Moeris
Fo­to­shoo­ting im Stark­re­gen

Wittlich. Obwohl sie sich vor wenigen Minuten noch in Lebensgefahr befanden, ist ihnen davon nichts anzumerken: Nach getaner Arbeit stehen Sven Rasehorn, Kurt Mazzucco und Claudio Prezio vom Kampfmittelräumdienst fröhlich plaudernd unter der geöffneten Kofferraumklappe ihres Transporters, wo sie sich ein trockenes Plätzchen gesucht haben. Schon kurze Zeit, bevor die Entschärfung der 500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg um kurz nach 12 Uhr begann, hatten in Wittlich sintflutartige Regenfälle eingesetzt.

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Der Acker neben dem Lebensmittelhersteller Dr. Oetker in Wittlich-Wengerohr, in dem der Blindgänger gefunden worden war, verwandelte sich in eine Schlammlandschaft. Die Männer des Kampfmittelräumdienstes, die bei ihrer Arbeit nicht mal durch ein Zelt geschützt waren, erledigten ihren Job ungeachtet des Starkregens mit Erfolg.

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