Archivierter Artikel vom 18.04.2010, 13:03 Uhr
Kaisersesch

Erzieherinnen üben die friedliche Konfliktlösung

Alles, was der Mensch tut, geschieht, um Bedürfnisse zu erfüllen. Mit dieser nicht gerade schmeichelhaften These von Marshall B. Rosenberg, der ein von Psychologen und Pädagogen anerkanntes Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) entwickelt hat, konfrontierte Jochen Hiester die Teilnehmerinnen einer Fortbildung im TGZ in Kaisersesch. Die Arbeitsgemeinschaft der Erzieherinnen im Dekanat Karden-Martental hatten den Trainer für Kommunikation und Konfliktberatung eingeladen, weil sie bei ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Eltern vor so manchem Konflikt stehen, der im Gespräch ohne Gewalt gelöst werden muss. Sie lernen: Wenn Kinder „etwas ausfressen“, „ungezogen“ oder „böse“ sind, erfüllen sie sich bestimmte Bedürfnisse. Die können sie aber nur in einem partnerschaftlichen Gespräch preisgeben, das ohne Vorwürfe, Schuldzuweisung oder Strafandrohung – also ohne Gewalt – auskommt.

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