Archivierter Artikel vom 26.09.2020, 12:00 Uhr
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Mosel

Einfach mal Mosel: Ein Video gibt Forschungsimpulse

Einfach mal Mosel – dieser Slogan stand über allem, wofür Peter Oster und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Michael im Frühjahr die Videokamera in die Hand nahmen. Ziel war es, mit ansprechenden, modern geschnittenen Bewegtbildern möglichst viele Menschen für einen Inlandsurlaub an der Mosel zu begeistern. Denn klar war: Die Zeit nach dem Corona-Stillstand, nach den Tote-Hose-Tagen im Tourismus würde kommen. „Das mit dem Video ist extremst gut gelaufen“, freut sich Peter Oster. Mehr als 50 Betriebe nutzten das Angebot, die Videosequenzen für ihre Zwecke zu nutzen, ganz, in Teilen oder um individuelle Bilder ergänzt. Touristiker teilten das Material. Doch die Impulse, die von der Videokampagne ausgingen, reichen viel weiter als nur in diesen Sommer hinein. Sebastian Gleißner aus Alf erhebt das Tourismusmarketing an der Mosel nun sogar zum Forschungsgegenstand – an der renommierten Universität im schweizerischen St. Gallen.

Von David Ditzer Lesezeit: 3 Minuten