Archivierter Artikel vom 30.06.2017, 17:20 Uhr
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Eine schier unendliche Geschichte am Ulmener Maar

2002 liebäugelte der Ulmener Angelverein, das abrissreife Pumpenhaus zu übernehmen und Lagerräume für Vereinsmaterial einzurichten. Im August 2003 stellte das Kreiswasserwerk den Antrag, das Pumpenhaus abzureißen. Ein Jahr später war dieser Schritt bereits wieder passé.

Ein Museum sollte entstehen, doch auch hier fehlte ein Finanzierungsvorschlag. 2005 stand der Titel eines Industriedenkmals im Raum, später wurde eine Wassererlebniswelt für 570.000 Euro vorgeschlagen.Das Pumpenhaus wurde in touristischen Studien erörtert. Die Stadt konnte zuletzt die LAG Vulkaneifel von dem Projekt überzeugen und genießt jetzt eine entsprechende Förderung. 2015 wurde das Projekt im Stadtrat erneut aufgegriffen, alle bisherigen Ideen mussten aufgrund von Einwänden der Fachbehörden verworfen werden, da das Maar in einer Wasserschutzzone und in einem Naturschutzgebiet liegt. Bei einem Termin mit allen Behördenvertretern wird der Vorschlag entwickelt, das Gebäude in den ursprünglichen Zustand von 1926 zu versetzen. Zu dieser Zeit hatte das Pumpenhaus ein Flachdach. Anfang 2016 wird die Planung in Auftrag gegeben. Alle Arbeiten sollen bis Sommer 2018 abgeschlossen sein.