Archivierter Artikel vom 20.08.2020, 19:12 Uhr
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Mosel

Ein Schmetterling braucht Hilfe: Schmiert der Mosel-Apollo für immer ab?

Noch fliegt er, der Mosel-Apollo. Zwischen Bremmer Calmont und Winninger Uhlen ist er in dieser Saison zwar gesichtet worden, aber lange nicht so häufig wie noch vor zehn Jahren. Der seltene Ritterfalter ist nach wie vor vom Verschwinden bedroht. So fasst Schmetterlingsforscher Dr. Detlef Mader die Flugsaison zusammen: „Der Apollofalter verharrt an der Grenze zum Aussterben.“ Ein positives Signal sendet er aber aus: Der Apollofalter hat, so Mader, von dem Allzeittief von insgesamt lediglich circa 100 bis 200 Exemplaren im Jahr 2019 „wieder leicht erholt“. Mader beziffert das Vorkommen des Apollofalter derzeit auf 150 bis 300 Exemplare.

Von Thomas Brost Lesezeit: 2 Minuten
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