Archivierter Artikel vom 17.10.2017, 16:27 Uhr

Eigene Holzhackschnitzel verbrennen

Laut Förster Markus Nockelmann werden derzeit nur 50 Prozent des als Brennholzes auch verwendet, die geschlagenen Bäume kommen als Biomasse dem Wald zugute. Hier sehen die Vertreter der Stadt Cochem eine Chance. Zwischen Kapuzinerkloster und Marktplatz soll ein Nahwärmenetz entstehen (die RZ berichtete), das von eine Holzhackschnitzelanlage befeuert werden soll.

Dazu sollte bisher ungenutztes Holz genutzt werden, sagt Ratsmitglied Hans Bleck. „Es sollte ein Kreislauf in Cochem und der Region entstehen“, sagt Stadtchef Lambertz. Bei früheren Ausschreibungen wurde das Holz eingekauft, dies soll in Zukunft vermieden werden. Zudem hofft Forstamtsleiter Schimpgen auf zusätzliche Energieholzprojekte. Dies sei in vielen Fällen effektiver als der Anbau von Mais auf Feldern. ker