Archivierter Artikel vom 19.11.2020, 18:39 Uhr

Der „Friedensacker“ als Vorbild

Die „Friedenswiese“ entstand 2016 nach dem Vorbild des „Friedensackers“ im Hunsrück, wo viele Jahre lang 96 Kreuze auf einer Wiese als aufgestellt waren – aus Protest gegen die Stationierung von Marschflugkörpern. Viele Friedensgruppen haben hier Symbole hinterlassen. Im Juni 2016 wurde ein Bildstock mit dem Holzschnitt „Christus zerbricht das Gewehr“ aufgestellt, vor dem 2017 der Trierer Bischof Stefan Ackermann eine Andacht hielt.

Im August 2018 fand hier eine Glocke einen Platz. Seit Juli gibt es monatlich am Bildstock ökumenische Andachten. Bildstock und Glocke waren als religiöse Symbole nicht von der Anordnung der Kreisverwaltung betroffen. dj