Archivierter Artikel vom 27.05.2020, 16:06 Uhr

Das Zeller Haushaltsdefizit in Zahlen und geplante weitere Investitionen

Der Zeller Haushalt 2020 verzeichnet im Ergebnishaushalt ein Minus von rund 755.000 Euro. Um Investitionen gegenzufinanzieren, muss die Stadt einen zu verzinsenden Kredit (rund 145 000 Euro) aufnehmen. Überdies ist ein Liquiditätskredit bei der VG-Kasse nötig (rund 106.000 Euro).

Bei knapp 3,6 Millionen Euro soll der Schuldenstand zum Jahresende liegen. Die Ausweisung eines Neubaugebiets in Kaimt-Nord hob Stadtbürgermeister Döpgen als einen Entwicklungsschwerpunkt hervor. Hier sind 625.000 Euro für den Kauf von Weinbergsflächen veranschlagt, die sich in Privatbesitz befinden. Weitere Investitionen (exemplarisch): Planung eines Aufzugs für das leer stehende und sanierungsbedürftige Ärztehaus am Marktplatz: 10.000 Euro; Erwerb abrisswürdiger Altbauten (21.000 Euro), ein Haus an der Jakobstraße 3 wird zum Abriss vorbereitet; Kauf eines Nutzfahrzeugs und eines Pritschenwagens für den Bauhof: 88 000 Euro (plus 98.000 Euro aus 2019), Bau einer Bauhofhalle samt Fotovoltaikanlage: 42.700 Euro; Erneuerung von Kita- und Spielplatzzäunen: 24.600 Euro; Planungskosten zur weiteren Sanierung der Schwarze-Katz-Halle: 50.000 Euro. dad