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Cochem-Zell

Das Grauen begann: Die ersten KZ-Häftlinge kamen vor 80 Jahren in die Außenlager Treis und Bruttig

Von Dieter Junker
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Das Gasthaus Schneiders in Bruttig auf einer historischen Aufnahme. Auch hier wurden im März 1944 erste KZ-Häftlinge untergebracht und zwar im Tanzsaal. Sie mussten das Bruttiger Lager aufbauen. Foto: Sammlung Ernst Linde-Heimes

Am Cochemer Bahnhof trafen am 10. März 1944 die ersten Häftlinge aus dem KZ Natzweiler im Elsass an der Mosel ein. Es waren 300 Männer, die meisten Franzosen. Da die künftigen Sonderlager in Treis und in Bruttig noch nicht fertiggestellt waren, kamen sie nach Bruttig in den Tanzsaal des Gasthauses Schneiders.

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Wie die Historikerin Ksenia Stähle-Müller, die die Geschichte des KZ-Außenlagers Kochem-Bruttig-Treis erforscht hat, schreibt, begannen unmittelbar nach Ankunft der Häftlinge die Säuberung und der Ausbau des Bahntunnels zwischen Treis und Bruttig. Ein Teil der Häftlinge musste den Tunnel säubern, der andere Teil das künftige Lagergelände auf dem Bahndamm im Westen ...