Briedel

Damit kein Riss mehr durch Ross und Reiter geht: Fachleute restaurieren Pfarrkirche in Briedel

In der Pfarrkirche St. Martin Briedel laufen zurzeit die wohl aufwendigsten Restaurierungsarbeiten in einer Cochem-Zeller Kirche: Für voraussichtlich 550.000 bis 600.000 Euro wird die Deckenmalerei aus den 1780er-Jahren gründlich auf Vordermann gebracht. Damit geht für ihn „ein lang gehegter Wunsch“ in Erfüllung, sagt Ferdinand Lawen. Der Briedeler Restaurator leitet die Erneuerungsarbeiten aus fachlicher Sicht. „An vielen Stellen sind Putz- und Malschicht beschädigt. Es gibt weitläufig pudernde und schollenförmige Abhebungen“, hält er fest. Um die wertvollen Malereien später überhaupt retten und retuschieren zu können, sind einige Vorbereitungen notwendig, die Zeit in Anspruch nehmen. Unter den zu sichernden Gemäldeschätzen an der Decke befindet sich „die älteste bildliche Darstellung Briedels“, hält Ortschronist Hermann Thur fest.

David Ditzer Lesezeit: 3 Minuten
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