Auf 580 000 Quadratmetern blüht es am Feldesrand - Verbände wollen Insekten genügend Nahrung anbieten: Blühstreifen für Insekten angelegt: Bauern in der Region wollen keine Buhmänner mehr sein
Auf 580 000 Quadratmetern blüht es am Feldesrand - Verbände wollen Insekten genügend Nahrung anbieten
Blühstreifen für Insekten angelegt: Bauern in der Region wollen keine Buhmänner mehr sein
Mehr Blühstreifen ans Feld: Das wollen Tobias Fuchs (2. von links), Kreisbauernchef, und Mitstreiter von DLR und VLF verwirklichen. In den Kreisen MYK und Cochem-Zell bewirtschaften Landwirte insgesamt 1,2 Millionen Quadratmeter Fläche. Foto: Andreas Walz Andreas Walz
Arg in die Ecke gedrängt fühlen sich die Landwirte – weil ihnen ein Großteil der Schuld am Insektensterben angelastet wird. Die Bauern im Kreis Mayen-Koblenz gehen jetzt in die Offensive, sie wollen den Schwarzen Peter abgeben.
Und das mit einem Projekt, das im wahrsten Wortsinn Kreise ziehen könnte. Bei Tobias Fuchs summt und brummt es am Maisfeld, dass es eine Freude ist. Käfer, Wildbienen, Schmetterlinge lassen sich nieder am Saum seines Maisfeldes. „Was sich hier tummelt, das ist beeindruckend“, sagt Fuchs, der Kreisvorsitzende des Bauernverbandes MYK aus Kehrig.