Archivierter Artikel vom 14.06.2021, 17:07 Uhr
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Cochem-Cond

Architektur: In Cond schlummert ein ungehobener Schatz

Mit der katholischen Kirche St. Remaclus befindet sich ein wertvoller Schatz der Architektur der Nachkriegsmoderne im Cochemer Stadtteil Cond – für jedermann sichtbar, doch weitgehend unbeachtet. Sie entstand in den Jahren 1964 bis 1968 nach Plänen des Architekten Emil Steffann (1899 bis 1968). „Steffann ist einer der bedeutendsten Kirchenbauer der Nachkriegsmoderne“, unterstreicht Diplom-Ingenieur Alfred Bremm. Der 65 Jahre alte Architekturfachmann, der in Köln lebt, will St. Remaclus zu mehr Beachtung verhelfen. „Weil ich von der Mittelmosel komme und weil die Kirche in der Region völlig unterbewertet ist.“ In Cochem, Senheim und St. Aldegund hat Bremm wichtige Mitstreiter für sein Vorhaben gefunden. Doch wie soll es gelingen? Und warum zog St. Remaclus Bremms Aufmerksamkeit auf sich?

Von David Ditzer Lesezeit: 4 Minuten