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Cochem-Zell

650.000 Glasaale ausgesetzt: So geht's den Tieren in Mosel, Rhein und Saar

Von Martin Ingenhoven
Aale im Rhein
Mehr als 650.000 junge Aale wurden im Februar im Rhein ausgesetzt, damit die Tiere in der Region wieder heimisch werden. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Einst gehörte er zum häufigsten und beliebtesten Speisefisch der Rheinanlieger – der Aal. Kein Ort am Rhein, kein Dorf an Mosel und Saar, in dem kein Aalfischer seinen Lebensunterhalt verdiente. Nun gibt es nur noch wenige Berufsfischer am Rhein, doch auch zahlreiche Hobbyfischer machen Jagd auf den schlangenähnlichen Fisch. Aber die Bestände sind gefährdet.

Lesezeit: 3 Minuten
Querbauwerke und Wasservögel setzen dem Langstreckenschwimmer unter den Fischen stark zu. Daher hat die für die Gewässerbewirtschaftung zuständige Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord kürzlich mehr als 650.000 Jungtiere, sogenannte Glasaale, im Rhein ausgesetzt. Was waren die Gründe für diesen Eingriff? Aale gehören zu den Fischen mit dem eindrucksvollsten Wanderungsverhalten der Welt. Erwachsene ...