Archivierter Artikel vom 30.06.2021, 16:11 Uhr
Kreis Altenkirchen

Zwei Kinder positiv getestet: Corona am Kopernikus-Gymnasium in Wissen

Ein neuer Positiv-Fall lässt die Gesamtzahl aller seit Pandemie-Beginn nachgewiesenen Fälle im AK-Land auf 4930 steigen. Dabei handelt es sich laut Gesundheitsamt um ein Kind, das die fünfte Klasse des Kopernikus-Gymnasiums Wissen besucht. Hier wurde ein weiteres Kind positiv getestet, das allerdings im Oberbergischen Kreis lebt und nicht in der Kreisstatistik geführt wird. Das Kind aus dem Kreis Altenkirchen hat sich mit der Alpha-Variante infiziert. Die Analyse zu einer möglichen Delta-Infektion bei dem anderen Kind läuft. Die betroffene Klasse steht unter Quarantäne, Schüler und Lehrer werden durch das Gesundheitsamt getestet.

Archivfoto: Elmar Hering​
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Foto: Elmar Hering​

Die Zahl der kreisweit aktuell positiv auf eine Corona-Infektion getesteten Personen beträgt 21, davon muss keiner stationär behandelt werden. Als genesen gelten mittlerweile 4808 Menschen, 101 Frauen und Männer sind an oder mit Covid-19 gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis liegt laut Landesuntersuchungsamt Koblenz weiter bei 3,9.

Der Überblick aller Fälle nach Verbandsgemeinden:

  • Altenkirchen-Flammersfeld: 1455 (+0)
  • Betzdorf-Gebhardshain: 998 (+0)
  • Kirchen: 722 (+0)
  • Wissen: 634 (+1)
  • Hamm: 563 (+0)
  • Daaden-Herdorf: 558 (+0)

500 zusätzliche Impfdosen für den Kreis

Von Montag bis Mittwoch sind im Impfzentrum Wissen 1859 Personen geimpft worden. 455 erhielten dabei ihre erste, 1404 ihre zweite Dosis. Von den aktuell 40 000 zusätzlichen Astrazeneca-Dosen, die das Land zur Verfügung stellen will, wird das Impfzentrum Wissen zunächst 500 erhalten, bei Bedarf auch mehr.

Laut Kreisverwaltung kann diese Sonderlieferung dort aber in der Regel nicht umfänglich verimpft werden, da der Terminpool des Landes kaum noch Personen der Astrazeneca-Zielgruppe im Alter von über 60 Jahren enthalte und der Mehraufwand an Beratung für jüngere Personen in den Impfzentren kaum geleistet werden könne. Daher, so heißt es in einem Schreiben von Gesundheitsminister Clemens Hoch, setzt man auf die Beteiligung der niedergelassenen Ärzte.