Archivierter Artikel vom 27.06.2012, 17:17 Uhr
Plus
Kreisgebiet

Wirtschaftsministerin Lemke: Firmen sollen Nachfolge frühzeitig klären

Immer mehr Unternehmer auch aus dem Kreis Altenkirchen haben beim Generationswechsel an der Firmenspitze Probleme. „Die Nachfolge muss frühzeitig geplant werden“, empfiehlt die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Evelin Lemke. Die Grüne war Gast beim Info-Abend „Nach mir die Sintflut? Herausforderungen bei der Unternehmensnachfolge“ der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) im Autohaus Hottgenroth Farrenberg in Altenkirchen. Bank und Ministerin setzen sich mit Veranstaltungen wie dieser dafür ein, dass Unternehmen den Generationenwechsel frühzeitig planen und die Nachfolge an der Unternehmensspitze regeln. „In der Regel sind Betriebsübernahmen auch Gründungen“, sagte Lemke. „Gegenüber einer Neugründung gibt es den Vorteil, dass ein bereits bestehendes Unternehmen weitergegeben wird.“ Aber auch, wenn eine Firma über einen breiten Hintergrund an unternehmerischer Erfahrung verfüge, empfehle sich eine umfassende Beratung bei der notwendigen Bestandsanalyse und bei den steuerlichen und rechtlichen Regelungen. Die Beratungsförderung des Landes richte sich an die Übernehmenden eines Betriebes genauso wie an die Übergebenden.

Lesezeit: 3 Minuten