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Kreis Altenkirchen

Wer stoppt den Trend? Im Kreis Altenkirchen geht die Zahl der Blutspender zurück

Von Sebastian Pixberg
Benjamin Greschner vom DRK (links) und der Altenkirchener Bürgermeister Fred Jüngerich werben für die Aktion „Missing Type“ (fehlender Buchstabe oder Blutgruppe). Das weggelassene „A“ steht symbolisch für dringend benötigte Konserven. Denn auch im Kreis Altenkirchen geht die Spendenbereitschaft zurück.  Foto: DRK
Benjamin Greschner vom DRK (links) und der Altenkirchener Bürgermeister Fred Jüngerich werben für die Aktion „Missing Type“ (fehlender Buchstabe oder Blutgruppe). Das weggelassene „A“ steht symbolisch für dringend benötigte Konserven. Denn auch im Kreis Altenkirchen geht die Spendenbereitschaft zurück. Foto: DRK
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Der Weltblutspendetag am 14. Juni erinnert an eine wichtige Sache: Das Spenden von regulär einem halben Liter Blut ist kosten- und harmlos und kann im besten Fall Leben retten. Denn während nur 3 Prozent der deutschen Bevölkerung spenden, sind 80 Prozent mindestens einmal in ihrem Leben auf eine Blutkonserve angewiesen. Doch wie viele Blutspenden gibt es heutzutage eigentlich noch und wie versucht man, auf dessen Dringlichkeit aufmerksam zu machen? Unsere Zeitung hat sich umgehört.

2016 waren es noch 8165 Menschen, die im Kreis Altenkirchen Blut gespendet haben. 2017 sank die Zahl auf 7475, so Benjamin Greschner, Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Der in Bad Kreuznach angesiedelte Dienst ist für Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und das Saarland zuständig und benötigt rund ...