Kreis Altenkirchen

Weitere Corona-Patienten im AK-Land: In Kliniken wächst die Sorge

Zehn Menschen aus dem AK-Land sind aktuell nach einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung, davon werden drei beatmet – im Vergleich zu einigen Nachbarkreisen ist das noch ein relativ niedriger Wert. Dennoch sind die Mitarbeiter in den Kliniken angespannt, berichten die Verantwortlichen im Gespräch mit der RZ.

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Foto: dpa/Symbolfoto

Landrat Peter Enders blickt mit besonderer Sorge auf das Infektionsgeschehen in Seniorenheimen. „Deshalb ist es auch wichtig, dass diejenigen, die über 80 Jahre alt sind, zuerst geimpft werden, sowohl in den Pflegeeinrichtungen als auch in den Impfzentren der Kreise, damit für die Krankenhäuser eine Entspannung der Lage eintritt“, betont Enders in einer Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung.

Zur aktuellen Corona-Situation im AK-Land: 18 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem Corona-Virus meldet der Kreis bis Freitag, Stand 13.30 Uhr. Die Gesamtzahl aller seit März positiv Getesteten liegt damit bei 1566. 207 Personen sind aktuell infiziert. 1340 Menschen gelten als geheilt, 19 sind an oder mit Covid-19 gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner abbildet, sinkt für den Kreis Altenkirchen innerhalb eines Tages von 134,3 auf 125,0. Für Rheinland-Pfalz beträgt dieser Wert aktuell 163,4.

Und so verteilen sich die 1566 Infektionen seit Mitte März auf die Verbandsgemeinden im Kreis:

  • AK-Flammersfeld: 581 (+7)
  • Betzdorf-Gebhardshain: 301 (+2)
  • Daaden-Herdorf: 199 (+3)
  • Kirchen: 198 (+3)
  • Wissen: 156 (+1)
  • Hamm: 131 (+2)