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Waldbröl/Kreis Altenkirchen

Wasser für Tausende Haushalte im AK-Land: Pipeline soll Nachbarn verbinden

Von Elmar Hering
An dem symbolischen Spatenstich nahe des Hochbehälters Freiheit beteiligten sich Vertreter des Aggerverbandes sowie Dirk Baier (Stadtwerke Wissen/WKA) und WKA-Vorsteher Michael Wagener (3. und 4. von links).  Foto: Hering
An dem symbolischen Spatenstich nahe des Hochbehälters Freiheit beteiligten sich Vertreter des Aggerverbandes sowie Dirk Baier (Stadtwerke Wissen/WKA) und WKA-Vorsteher Michael Wagener (3. und 4. von links). Foto: Hering

Für eine der größten Baustellen weit und breit beginnt die nächste Etappe: Der Bau der neuen Doppel-Wasserleitung, die Nordrhein-Westfalen mit Rheinland-Pfalz verbindet. Bei Waldbröl-Heide wurde kürzlich damit begonnen, die ersten der neuen Stahlrohre zu verlegen. Träger der Maßnahme ist der Aggerverband, der auch Tausende Haushalte im Kreis Altenkirchen mit dem Wasser aus der Wiehltalsperre und der Genkeltalsperre versorgt. Mit im Boot sitzt der Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen (WKA). Insgesamt kostet das Projekt aufgrund der guten Ausschreibungsergebnisse etwas weniger als die ursprünglich angenommenen 12 Millionen Euro.

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Auf rheinland-pfälzischer Seite sind die Arbeiten weitgehend abgeschlossen, die 6,5 Kilometer lange Teilstrecke verläuft im Wesentlichen durch das Holperbachtal. Auch die Siegquerung bei Wissen-Pirzenthal ist mehr oder weniger fertig. Im benachbarten NRW hat es etwas länger gedauert, teils auch wegen schwieriger Verhandlungen mit den Besitzern der land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke, wie ...