Westerwald

Voll gelaufene Keller und umgestürzte Bäume: Unwetter fordert Feuerwehr im AK-Land

„Viel, aber normal“: So lautet das Fazit von Ralf Schwarzbach, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises Altenkirchen, nach den Gewittern mit kräftigem Starkregen, die am Donnerstagnachmittag über Teilen des AK-Landes niedergegangen sind. Auf gut 70 schätzte er am frühen Abend die Anzahl der von den Wehren geleisteten Einsätze – mit Schwerpunkt im Unterkreis.

Im Oberkreis des AK-Landes, hier die Betzdorfer Wilhelmstraße, verlief das Unwetter meist eher glimpflich.
Im Oberkreis des AK-Landes, hier die Betzdorfer Wilhelmstraße, verlief das Unwetter meist eher glimpflich.
Foto: Thomas Leurs

„Meist handelte es sich um voll gelaufene Keller oder umgestürzte Bäume auf Straßen“, so Schwarzbach. In wenigen Fällen saßen ihm zufolge zwischen den Stämmen auch Pkw-Fahrer fest, die befreit werden mussten. In Emmerzhausen sei der Blitz in ein Haus eingeschlagen. Verletzt wurde laut Schwarzbach nach derzeitigem Stand niemand.

Weitaus weniger von dem Unwetter betroffen war der Westerwaldkreis. Hier waren laut Schwarzbachs Wäller Amtskollegen Tobias Haubrich nur wenige Einsätze im Raum Montabaur erforderlich. mif