Niederfischbach

Ungewöhnlicher Rückschnitt: Niederfischbach lacht und schimpft über Baumfrisuren

Wenn Äste von Bäumen, die nahe an der Straße stehen, weit auf die Fahrbahn hinausragen, müssen sie früher oder später beschnitten werden. Denn wenn sich Lastwagen und Busse entgegenkommen und wegen dieser Äste zur Straßenmitte ausweichen müssen, kann es gefährlich werden. So war es an der Konrad-Adenauer-Straße von Niederfischbach schon seit Monaten, sind sich Bauhof, Kirchens Verbandsgemeinde-Verwaltung und Ortsbürgermeister Dominik Schuh einig. „Wir mussten handeln“, erklärt Schuh, „deswegen habe ich den Bauhof beauftragt, aktiv zu werden.“ Da aber im Sommer ein Baumschnitt nur in Ausnahmefällen erlaubt ist, wurde jetzt nur das Allernötigste gemacht: Etwa 50 Bäume am Straßenrand wurden lediglich an der Fahrbahnseite gestutzt, dies allerdings recht rabiat, während sie auf der Gehwegseite fröhlich weitersprießen – teils so wild, dass Fußgänger und Fahrradfahrer sich bücken müssen. Diese einseitige „Baumfrisur“ sorgt bei vielen in Föschbe – und nicht nur bei Anwohnern der Straße – für Empörung und Verärgerung, aber auch für Hohn und Gelächter.

Peter Seel Lesezeit: 3 Minuten
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