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Oberwambach

Spannung bis zur letzten Sekunde: 200 Fans zittern in der „Muli-Arena“ in Oberwambach

Von Heinz-Günter Augst
Das hat ganz schön Nerven gekostet: Beim dritten EM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Ungarn kamen gestern Abend rund 200 Zuschauer nach Oberwambach und mussten unerwartet zittern und bangen. Doch das Gemeinschaftserlebnis schweißte auch zusammen.  Foto: Heinz-Günter Augst
Das hat ganz schön Nerven gekostet: Beim dritten EM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Ungarn kamen gestern Abend rund 200 Zuschauer nach Oberwambach und mussten unerwartet zittern und bangen. Doch das Gemeinschaftserlebnis schweißte auch zusammen. Foto: Heinz-Günter Augst
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Drittes Vorrundenspiel der deutschen Fußballer bei der Europameisterschaft – und zum dritten Mal hat Michael „Muli“ Müller sein Gelände in Oberwambach geöffnet, um 200 heimischen Fans von Jogis Jungs das Gemeinschaftserlebnis im kleinerem, aber nicht minder Corona-konformem Rahmen zu servieren. „Ausverkauft“ meldet der Getränkehändler vor dem Anpfiff in der Münchener Allianz-Arena, in der gegen Ungarn der Einzug der deutschen Elf ins Achtelfinale des Turniers gelingen sollte. Auch Bürgermeister Fred Jüngerich schafft es pünktlich zum ersten Schiedsrichterpfiff. Irgendwelche Zweifel daran hatte keinen Platz auf den Bänken in der Oberwambacher „Muli-Arena“ gefunden, auch nicht nach der ungarischen Pausenführung durch durch Szalai, obwohl sich da so manches Gesicht verfinstert und das Zittern beginnt.

Zum ersten Mal angereist ist Helmut Schachner aus Oberlahr. „Ich bin froh, dass hier jetzt endlich wieder ein Stück Normalität Einzug hält“, verrät er. Und Marco Schütz, Vorsitzender der Wiedbachtaler Sportfreunde Neitersen, lobt die professionelle Abwicklung der Veranstaltung. Die ist Michael Müller auch wichtig, der pro Event rund zwölf Helfer aufgestellt ...