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Kreis Altenkirchen

Sicherheit: Liegen Kurse zur Selbstverteidigung im Trend?

Von Sabrina Rödder
David Hahmann (rechts), Studioleiter von Combat Place in Gebhardshain, erklärt, wie man sich als Frau selbst verteidigen und befreien kann. Jana Brandenburger hat mal eine bedrohliche Situation erlebt. Tim Becher belegt den Kurs, weil er Spaß an dem Hobby Selbstverteidigung hat. Foto: Sabrina Rödder
David Hahmann (rechts), Studioleiter von Combat Place in Gebhardshain, erklärt, wie man sich als Frau selbst verteidigen und befreien kann. Jana Brandenburger hat mal eine bedrohliche Situation erlebt. Tim Becher belegt den Kurs, weil er Spaß an dem Hobby Selbstverteidigung hat. Foto: Sabrina Rödder
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Die einen sind hier, weil sie einfach Spaß am Kampfsport haben. Die anderen möchten lernen, wie sie sich selbst verteidigen können. Jana Brandenburger ist eine der Personen, die im Kampfsportstudio Combat Place Westerwald in Gebhardshain Trainingseinheiten nimmt. Die junge Frau hat eine Situation erlebt, wo sie angegriffen wurde, sich aber nicht wehren konnte. Die Person sei viel größer und stärker gewesen, erzählt die zierliche Brünette. „Mehrmals wurde mein Kopf damals auf den Asphalt geschlagen.“ Wie und warum es überhaupt zu dieser Situation kam, kann sie sich bis heute nicht erklären. Doch falls sie noch einmal in eine solche Lage geraten sollte, möchte sie vorbereitet sein. „Durch den Selbstverteidigungskurs bin ich viel selbstbewusster geworden.“

Der Wunsch, sich selbst verteidigen zu können, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen – spätestens seit den Übergriffen an Silester 2015/16 in Köln. Das merkt auch David Hahmann, Leiter von Combat Place, wie er auf Nachfrage unserer Zeitung erläutert. In seinem Studio bietet er Thaiboxen, Ringen, Krav Maga oder ...