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Kirchen

Seniorenbeirat kritisiert neuen Busfahrplan: „Kirchen vom ÖPNV abgehängt“

Hauptstraße/Höferwaldstraße: Hier fährt kein Bus mehr, man muss zu Fuß ins Tal zum Bahnhof.  Foto: P. Seel
Hauptstraße/Höferwaldstraße: Hier fährt kein Bus mehr, man muss zu Fuß ins Tal zum Bahnhof. Foto: P. Seel

Der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Kirchen schlägt Alarm: Mit der Übernahme der Buslinien durch den Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) seit dem 9. Dezember werden die Bürger im „Oberdorf“ Kirchen stark benachteiligt, hieß es am Mittwoch bei einem Pressegespräch mit dem Seniorenbeiratsvorsitzenden Helmut Ermert sowie seiner Stellvertreterin Renate Otto und Wilfried Becker im Rathaus Kirchen. Vor allem in der Kritik: Dass in den neuen Fahrplänen die bewährte Linie 255 nicht mehr existiert. Sie aber sei, so die Senioren, nicht nur für ihresgleichen, sondern für alle Bürger bis hin zu den Schülern immer ein wichtiger Faktor in punkto Mobilität gewesen. Nunmehr komme niemand mehr von der langen Hauptstraße/ Höferwaldstraße und anliegenden Straßen mehr vom Fleck: Man muss bis zum Bahnhof Kirchen wandern, will man in einen Bus steigen. „Kirchen wird vom ÖPNV abgehängt“, bringt es Ermert auf den Punkt. Man fordert nun Nachbesserungen.

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Auch andere Schwächen zählt das Trio auf, sodass Ermert zu dem Schluss kommt: „Offenbar waren die Macher nicht ortskundig, sonst hätte diese und so manche andere Ungereimtheit im neuen Fahrplan nicht passieren können. Die Macher kannten offensichtlich die Kirchener Bedarfe nicht.“ So verstehe man auch nicht, dass man nicht mehr durchgehend ...