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Schönsteiner Serenade: Ein musikalisches Panoptikum der Raritäten

Er war ein Superstar, hatte den wild frisierten Kopf voller revolutionärer Einfälle und ist aktuell wohl das prominenteste Geburtstagskind der Klassikbranche: Ludwig van Beethoven wird ausgerechnet im Corona-Jahr 250 Jahre alt. Viele der ihm zugedachten Ehren konnten virusbedingt nicht so üppig ausfallen wie geplant, und doch gelingt es inzwischen zunehmend, Jubiläumskonzerte geschickt umzugestalten und den berühmten Bonner angemessen hochleben zu lassen. Die „104. Schönsteiner Serenade“ war ein überaus gelungenes Beispiel für solche Flexibilität. Da es unter den geltenden Vorschriften nicht möglich gewesen war, die Matinee im Schlosshof durchzuführen, wurde sie dank vieler helfender Hände ins Kulturwerk verlegt. Ein Aufwand, der sich in jeder Hinsicht lohnte, denn das Programm, das die fünf Solisten des „Mainzer Kammerorchesters“ mitgebracht hatten, erwies sich als ebenso virtuos wie ausgefallen.

Julia Hilgeroth-Buchner Lesezeit: 3 Minuten
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