Archivierter Artikel vom 22.07.2021, 20:00 Uhr
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Mudersbach

Planungen: Jetzt doch Windräder auf dem Giebelwald?

Man sollte nicht meinen, dass der Borkenkäferbefall der Wälder für irgendetwas oder irgendwen von Vorteil sein könnte. Wenn man das volle Grün der Bäume vor Jahren mit den heutigen kahlen Flächen vergleicht, dann hat das kaum noch miteinander zu tun. Doch es gibt Nutznießer der heutigen Lage: Die Anbieter von Windkraftanlagen. „Es geht nicht mehr um Standorte von Windrädern in intakten Wäldern, sondern um Standorte in Waldbrachen“, erklärt Dr. Nadja Thomas, Pressesprecherin der Trianel GmbH in Aachen. Der Verbund aus 57 Stadtwerken, mit 100 kommunale Gesellschaftern und 300 Mitarbeitern, kennt sich mit der Windkraft aus, baute etwa einen Offshore-Windpark vor der Küste Borkums. Nun hat Trianel seinen Blick auf die Waldbrachen des Giebelwalds gerichtet.

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