Archivierter Artikel vom 10.02.2021, 13:15 Uhr
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Westerwald

Offener Brief an Malu Dreyer: Westerwälder Landräte fordern Gleichbehandlung bei Corona-Hilfen

Die Landräte der drei Westerwälder Kreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald, Peter Enders, Achim Hallerbach und Achim Schwickert, fordern Gleichbehandlung und Nachbesserungen bei den Corona-Hilfen. Sie haben sich deshalb mit einem Offenen Brief an Ministerpräsidentin Malu Dreyer gewandt und senden eine deutliche Forderung nach Mainz. In dem Brief heißt es laut Pressemitteilung der Initiative „Wir Westerwälder“: Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Wirtschaftsförderungsgesellschaften, die aufgrund von täglichen Beratungsgesprächen die Nöte der heimischen Unternehmen aus erster Hand erfahren. Wir müssen Ihnen mitteilen, dass in „vorderster Reihe“ ein anderer, weniger diplomatischer Ton von den Unternehmensvertretern angeschlagen wird. Es herrscht Unmut, Enttäuschung, Verzweiflung, Angst und das Gefühl von Ungleichbehandlung. Bei einem nicht unerheblichen Teil scheint die Situation so schlecht zu sein, dass sie als existenzbedrohend eingestuft wird. Reserven, mit dem der erste Lockdown noch überbrückt werden konnte, sind bei vielen Soloselbstständigen und UnternehmerInnen mittlerweile aufgebraucht. Zuschüsse zur Deckung von Fixkosten sind oftmals der viel zitierte „Tropfen auf den heißen Stein“. Maßnahmen wie Stundungen führen in der Regel nur zu einer zeitlichen Verlagerung der Probleme, heißt es unter anderem in dem Schreiben der Landräte.

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