Betzdorf/Kirchen

Netzausbau: 2900 Tonnen Stahl für neue Strommasten

Wer in den vergangenen Tagen die Steinerother Straße oberhalb von Betzdorf hinab gefahren ist, der hat sich möglicherweise über Wegebauarbeiten direkt unterhalb vom Umspannwerk (Höhe Lkw-Haltebucht) gewundert. Hier wird keine neue Straße gebaut. Es ist eine Zuwegung zu Standorten von Strommasten für die neue 380-kV-Höchstspannungsleitung aus dem Bereich Dortmund kommend über Mudersbach, Brachbach, Kirchen, Grünebach, Alsdorf zum Umspannwerk Dauersberg. Gebaut wird im Bereich der bestehenden alten Stromtrasse, die dafür vorab zurückgebaut wird. Die Arbeiten dazu beginnen bald. Die bestehenden Masten werden zuerst zurückgebaut. Danach werden die neuen Masten errichtet. Betrachtet man die Daten aus den ersten beiden Bauabschnitten vom Umspannwerk Dauersberg bis zur Umspannanlage in Brachbach, so bestehen die vorhandenen Masten aus insgesamt 730 Tonnen Stahl. Bei den neuen Masten werden insgesamt 2900 Tonnen Stahl verbaut. Hintergrund für den Unterschied ist die Größe der neuen Masten, die größere Belastung (mehr und dickere Seile hängen an den Masten) sowie geänderte statische Anforderungen.

Andreas Neuser Lesezeit: 3 Minuten
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