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Altenkirchen

Nepalesische Aromen im Altenkirchener Wiesental: Neue Pächter im Schützenhaus

Von Julia Hilgeroth-Buchner
Prapti und Pariskrit Jung Karki, die jungen neuen Pächter des Altenkirchener Schützenhaus-Restaurants „Im Wiesental“, haben den großen Gastraum im nepalesischen Stil dekoriert. Foto: Julia Hilgeroth-Buchner
Prapti und Pariskrit Jung Karki, die jungen neuen Pächter des Altenkirchener Schützenhaus-Restaurants „Im Wiesental“, haben den großen Gastraum im nepalesischen Stil dekoriert. Foto: Julia Hilgeroth-Buchner

Lange stand das Schützenhaus-Restaurant „Im Wiesental“ leer, nun ziehen die Aromen der nepalesischen Küche durch die Gasträume. Mit dem Pächterehepaar Prapti und Pariskrit Jung Karki haben die Altenkirchener Schützen allem Anschein nach einen Glücksgriff getan, denn die Neuen sind voller Elan und wollen das Restaurant wieder in Schwung bringen.

Lesezeit: 3 Minuten
Da sich der für den 1. Juni geplante Start wegen der Konzessionserteilung verzögerte, wurde erst am 14. Juni Eröffnung gefeiert. Vor allem viele Schützen mit ihren Familien, aber auch Freunde und Bekannte hatten sich angemeldet. „Wir waren mit mehr als 80 Personen voll ausgelastet“, strahlt Prapti Karki. An diesem Abend ...
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Nepalesisch ist nicht indisch

Weit verbreitet ist die Meinung, die nepalesische Küche sei mit der indischen gleichzusetzen. „Das stimmt nicht ganz“, erläutert Prapti Karki. „Es sind zwei verschiedene Nationalitäten mit eigenen Sprachen und Kulturen.

Gemeinsam haben sie die Religion und viele Gewürze. Dafür haben wir einen spezialisierten Lieferanten. Die Gerichte heißen auch ähnlich, aber in Nepal werden sie ganz anders zubereitet. Nepal ist ein kleines Land nördlich von Indien und unterteilt sich in die Flachlandregion im Süden und die Himalaya-Region im Norden. Das bildet sich auch im Geschmack ab. Je nördlicher man geht, desto milder werden die Gerichte, denn im Norden haben wir keine Zuführungsmöglichkeiten von Gewürzen. Wir stammen aus der Mittelgebirgsregion um Katmandu, da wird gut gewürzt, aber nicht unbedingt scharf gegessen.“ Für die Gäste werden die Schärfegrade mit Chilischoten-Symbolen ausgezeichnet. „Weil wir aber alles frisch zubereiten, ist es auch kein Problem, die Schärfe auf Wunsch anzupassen.“

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