Archivierter Artikel vom 24.07.2021, 07:00 Uhr
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Kausen

Mit Witz und Wissen auf die Heimat geblickt: Konrad Schwan und sein Buch über das Leben im Gebhardshainer Land

Wussten Sie, dass der „Hondach“ früher nicht nur in Nauroth existierte und seinen Ursprung als „Hundertschaftstag“ wohl darin hat, dass junge Männer sich den Tag ihres Einrückens zum Militär noch einmal mit Alkohol versüßten? Ist Ihnen bekannt, dass der Karneval rund um Gebhardshain seit den 1950er-Jahren stark von der Fernsehfastnacht in Mainz geprägt war und sich „Kölsche Tön“ erst wieder in den 1990er-Jahren durchsetzten? Erinnern Sie sich noch, dass Polterabende vor Hochzeiten gar nicht gepflegt wurden, sondern dass zur Verlobung „gerappelt“ wurde? Dies sind nur drei Beispiele eines Buches, das Bräuche und Lebensweisen in der Region unter die Lupe nimmt.

Von Markus Kratzer Lesezeit: 3 Minuten