Die scheidende Umwelt- und Forstministerin verlangt Einbeziehung einer Umweltstudie bei der Entscheidung über den Basaltabbau : Ministerin Höfken: Der Nauberg ist einzigartig für Biodiversität
Die scheidende Umwelt- und Forstministerin verlangt Einbeziehung einer Umweltstudie bei der Entscheidung über den Basaltabbau
Ministerin Höfken: Der Nauberg ist einzigartig für Biodiversität
Interessenskonflikte: Basaltabbau am Nauberg wird wohl auch künftig ein Streitthema bleiben. Foto: Röder-Moldenhauer roe
Westerwald. Die scheidende rheinland-pfälzische Umwelt- und Forstministerin Ulrike Höfken hat auf eine Studie zum ökologischen Zustand der Waldstrukturen im Naturwaldreservat Nauberg hingewiesen und verlangt, dass dieses Gutachten bei der Entscheidung über den Basaltabbau am Nauberg unbedingt einbezogen und beachtet werden muss. Nachdem dieses neuerliche Gutachten die hohe Qualität des Buchenbestandes im Nauberg, im Grenzgebiet zwischen den Landkreisen Altenkirchen und Westerwald, bestätigt und die Obere Forstbehörde angekündigt hatte, ein Verfahren zur rechtsförmlichen Ausweisung des Areals als Naturwaldreservat einleiten zu wollen, hatten Naturschützer der Basalt AG (BAG) nahegelegt, ihre Pläne für einen Basaltabbau in dem Gebiet aufzugeben.
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Doch das Unternehmen aus Linz am Rhein hält an dem Vorhaben fest (wir berichteten). Zur Erläuterung: Die Entscheidung über den Basaltabbau trifft das Landesamt für Geologie und Bergbau als verfahrensführende Behörde im bergrechtlichen Verfahren. Im Rahmen des durchgeführten innerbehördlichen Beteiligungsverfahrens wurde die SGD Nord für die Belange des Naturschutzes angehört.