Kreis Altenkirchen

Mein Moment: Elmar Hering denkt eher über lehrreiche Prozesse nach

Man lernt nie aus. Dieses Sprichwort ist ebenso alt wie banal. Jeder, der wie ich die Schulbank schon lange hinter sich gelassen hat und trotzdem noch einigermaßen wach am täglichen Leben teilnehmen möchte, weiß um die ständig neuen Anforderungen. Anders ausgedrückt: Probleme der Gegenwart und erst recht der Zukunft lassen sich nicht unbedingt mit dem Werkzeugkasten des vorigen Jahrtausends beheben.

Von Elmar Hering

Elmar Hering
Elmar Hering
Foto: RZ

Dennoch gestehe ich, dass es mir schwer fällt, jene Neuerungen, die etwa die moderne Kommunikationstechnologie mit sich bringt, zu überblicken. Doch in den vergangenen Monaten – Corona sei Dank – bestand ja ausgiebig Zeit zum Üben. Inzwischen, so glaube ich, kann ich halbwegs unfallfrei an einer Videokonferenz per Internet teilnehmen. Und sogar die Vorteile einer bildgestützten Telefonie leuchten mir ein; vielleicht wird mir eines Tages das Telefonieren noch richtiggehend sympathisch.

Neben Corona ist der Klimaschutz ein zweites wichtiges Thema in diesen Zeiten. Auch auf diesem Gebiet bin ich Lernender, mit dem festen Glauben, dass die internetbasierte Kommunikation ein Teil der Lösung sein kann (auch wenn mir bewusst ist, dass all der Strom für die Rechner und Bildschirme irgendwo herkommen muss).

Wäre es nicht eine schöne Vorstellung, wenn ein Großteil der Sitzungen, Termine, Treffen und sonstigen Begebenheiten des journalistischen Arbeitsalltags nicht mehr mit kilometerlangen Anfahrten verbunden wären, sondern sich stattdessen ohne Vergrößerung des ökologischen Fußabdrucks online erledigen ließen? Sie merken: In Sachen E-Mobilität muss ich noch sehr viel lernen.