Archivierter Artikel vom 21.03.2019, 16:00 Uhr
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Betzdorf

MdL Wäschenbach will mit Jugend über Klimaschutz diskutieren

Seit Wochen steht der Freitag bei vielen Schülern und Studenten im Zeichen des Klimaschutzes: Die „Fridays-for-Future“-Proteste, die von der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg ins Leben gerufen wurden, finden mittlerweile in mehr als 100 Ländern und 200 deutschen Städten statt. Protestiert wird vor Rathäusern, Schulen, Bahnhöfen und an anderen öffentlichen Plätzen. Bei Eltern, Lehrern und Politikern ist die Protestbewegung in Bezug auf die Schulpflicht jedoch umstritten. Während zuvor gejammert wurde, dass die Jugend sich nicht politisch engagiere, wird nun das „Schuleschwänzen“ kritisiert. Kann der Protestgedanke aufrecht erhalten werden, wenn die Demos in die schulfreie Zeit vertagt werden – oder sind es dann nur noch Jugendliche, die an Wochenenden auf öffentlichen Plätzen lärmen?

Regina Müller Lesezeit: 3 Minuten