Archivierter Artikel vom 27.07.2020, 12:00 Uhr
Wissen

Lindlein-Ausstellung im Kulturwerk Wissen: Der Westerwald hat jede Menge Facetten

Der Blick schweift in die Ferne, beinahe glaubt man tatsächlich, die Neuerburg, die der großformatigen Fotografie ihren Namen gibt, ganz klein im Hintergrund zu erkennen. Und noch während man sich auf das vermeintliche Ziel fokussiert, wird man förmlich hineingezogen in eine Landschaft, die in ihrer Ursprünglichkeit das charakterisiert, was einen großen Teil des Westerwaldes ausmacht, nämlich grüne Felder und üppige Wälder. Aber wir befinden uns nicht wirklich auf diesem Feld, sondern am Freitagabend im Wissener Kulturwerk. Denn genau dort wurde sie eröffnet, die Ausstellung „Auf dem Westerwald“ des Fotografen Peter Lindlein, die in insgesamt 102 Werken die zahlreichen Eigenheiten einer Region widerspiegelt, die vieles beinhaltet, angefangen von alten Bauernhöfen über Basaltabbaugruben und Windräder bis hin zur Westerburg, die sich aus einem morgendlichen Nebel zu erheben scheint und die man, würde man sie nicht kennen, aufgrund der geheimnisvoll anmutenden Atmosphäre ohne Weiteres auch in den rumänischen Karpaten vermuten könnte.

Thomas Hoffmann Lesezeit: 3 Minuten
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