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Marienthal

In den heimischen Kochtopf geschaut: Wäller Küche hat eine unglaubliche Bandbreite

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Küchenchef Uwe Steiniger zeigt, was in der Klostergastronomie Marienthal an diesem Abend auf die Teller kommt: Weidenochse auf Gemüsebett mit heimischen Kräutern. Steiniger schwärmt: „Kulinarisch hat der Westerwald so viel zu bieten.“ Foto: Sonja Roos
Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Küchenchef Uwe Steiniger zeigt, was in der Klostergastronomie Marienthal an diesem Abend auf die Teller kommt: Weidenochse auf Gemüsebett mit heimischen Kräutern. Steiniger schwärmt: „Kulinarisch hat der Westerwald so viel zu bieten.“ Foto: Sonja Roos
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Wenn sich Klosterwirt Uwe Steiniger über etwas aufregen könnte, dann, wenn die Menschen, die hier leben, den Westerwald immer kleinreden. Er selbst nämlich gerät regelmäßig ins Schwärmen, wenn man ihn auf seine Wahlheimat anspricht. Dazu gehört auch die Vielfalt der regionalen Küche.

Nicht umsonst ist Marienthal dabei, sich zum „Kräutermekka“ zu entwickeln. Gerade heimische Kräuter und Pflanzen, die lange vernachlässigt wurden, finden immer öfter den Weg in die regionale Küche. Seien es Sauerampfer, Brennnessel oder Giersch, Gänseblümchen, Hagebutte oder Wachholder – richtig zubereitet, verleihen diese den Gerichten erst das gewisse Etwas. Und ...