Archivierter Artikel vom 24.06.2020, 19:30 Uhr
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Daaden/Lesbos

Humanitäre Unterstützung: So hilft eine Daadenerin im Flüchtlingslager auf Lesbos

Der schwarze Abgrund. Das ist die Übersetzung des Wortes „Moria“ in der fiktiven Sprache, die der Autor J. R. R. Tolkien für sein literarisches Meisterwerk „Der Herr der Ringe“ erfunden hat und gleichzeitig einer der bösesten und schwärzesten Orte auf seinem fiktiven Kontinent Mittelerde. Der echte Ort Moria liegt auf der griechischen Insel Lesbos. Inzwischen ist er Synonym für die wohl größte Zerreißprobe der Europäischen Union: das Flüchtlingscamp Moria. Dort leben fast 20.000 Menschen, obwohl es nur für 3000 ausgelegt ist. Die aus Daaden stammende Andrea Wegener ist in Moria. Sie leistet für die Organisation GAiN humanitäre Hilfe und erlebt den Kampf ums Überleben dort Tag für Tag hautnah mit.

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